SINNLICHKEIT UND GESUNDHEIT

Dies ist in zahlreichen Studien belegt. Wenn wir sexuell aktiv sind, produziert unser Körper Glückshormone. Diese helfen uns zu entspannen, und Aggressionen bauen sich ab. Ein ausgeglichenes Sexualleben stärkt vor allem das menschliche Herz- und Kreislauf- sowie das Immunsystem. Auch verschiedene Muskelgruppen werden durch Sex positiv stimuliert, vor allem im Beckenbodenbereich. Deshalb ist Sex eine natürliche „Medizin" gegen typische Altersbeschwerden. Gelebte Sexualität im Alter senkt das Infektionsrisiko und verhilft zu einem tieferen und somit gesünderen Schlaf. Sexuelle Sinnlichkeit wirkt sich zudem auf die kognitiven Fähigkeiten des Menschen aus. Wer bis ins hohe Alter sexuell aktiv bleibt, hält sein Gehirn fit und verringert das Risiko an Demenz zu erkranken.

 

Auch für Menschen, die körperlich nicht mehr in der Lage sind, sexuell aktiv zu sein oder aufgrund psychischer Leiden wie Depression keine Lust auf Sex haben, können erotische Massagen ähnlich heilsame Wirkungen entfalten. Zärtlichkeiten wie Streicheln, Umarmen, Kuscheln oder offene Gespräche über die eigenen sexuellen Bedürfnisse können eine beruhigende therapeutische Funktion haben.

 

Quellen: Dörthe Huth, Psychologin, Dr. Kurt Seikowski, Sexualwissenschaftler / Psychotherapeut, Dr. Britta Müller, Medizinsoziologin, Prof. Peter Kropp, Psychologe


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